MAGAZIN · TEAM & ZUSAMMENARBEIT

Marketing & Sales – endlich gemeinsam denken

Vertriebs- und Marketingteams in Silos? Das war einmal.

In vielen B2B-Unternehmen ist es Alltag: Das Marketing generiert Leads – und der Vertrieb meckert, dass sie nicht gut genug sind. Umgekehrt wünscht sich das Marketing konkreteres Feedback. Das Ergebnis: Frust, Reibungsverluste, verlorenes Potenzial. Dabei ist die Lösung klar – eine enge Zusammenarbeit als integriertes Team mit gemeinsamen Zielen, KPIs und Prozessen.

/ 01 — Warum Silos scheitern

01. Warum die Trennung von Marketing & Sales nicht mehr funktioniert

Die Customer Journey ist heute nicht linear. Kund:innen springen zwischen Website, LinkedIn, Mails und Gesprächen – und erwarten an jedem Touchpoint konsistente Kommunikation. Wenn Vertrieb und Marketing getrennt agieren, entstehen Brüche: Informationen gehen verloren, Potenziale bleiben ungenutzt.

Laut einer Studie von LinkedIn erzielen Unternehmen mit enger Verzahnung von Sales und Marketing 36 % höhere Kundenbindungsraten und 38 % höhere Conversion-Rates.

„Kund:innen erwarten an jedem Touchpoint konsistente Kommunikation – getrennte Teams erzeugen Brüche.“

 

Infografik: Marketing-Sales-Alignment steigert Kundenbindung um 36 % und Conversion um 38 %

Enge Verzahnung von Sales & Marketing: +36 % Kundenbindung, +38 % Conversion. Quelle: LinkedIn.

/ 02 — Lead gemeinsam definiert

02. Vom Lead zum Abschluss – gemeinsam definiert

Alignment beginnt bei der Lead-Definition: Was ist ein qualifizierter Lead? Wann übernimmt der Vertrieb? Welche Inhalte braucht es im Pre-Sales? In erfolgreichen B2B-Teams werden diese Fragen gemeinsam beantwortet. Tools wie HubSpot oder Salesforce helfen, Übergaben transparent zu gestalten und den Status jedes Leads nachvollziehbar zu machen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Industrieunternehmen in Österreich hat Marketing und Vertrieb in einem gemeinsamen Weekly zusammengebracht. Das Ergebnis – bessere Content-Briefings, kürzere Feedback-Loops und ein Sales Funnel, der für beide Seiten sichtbar wurde. Die Lead-to-Customer-Rate stieg innerhalb von sechs Monaten um 27 %.

/ 03 — Gemeinsame Tools

03. Gemeinsame Tools, gemeinsame Sprache

Damit die Zusammenarbeit funktioniert, braucht es einheitliche Systeme, auf die beide Teams zugreifen:

  • Shared Dashboards (etwa Asana, SE Ranking oder LinkedIn Campaign Manager) sorgen für den gleichen Wissensstand.
  • Interne Kommunikationsplattformen (etwa Microsoft Loop oder Slack) machen Informationen schnell teilbar.
  • Ein gemeinsames CRM hält den Status jedes Leads für alle nachvollziehbar.

So sprechen beide Teams dieselbe Sprache – über dieselben Daten.

/ 04 — Workshops & Retros

04. Workshops & Retros als Booster

Was oft unterschätzt wird: Gemeinsame Retrospektiven bringen Klarheit und stärken das Verständnis füreinander. Drei Fragen gehören auf den Tisch:

  • Welche Kampagnen haben funktioniert – und warum?
  • Wo war das Messaging zu schwach?
  • Wo hakt es im CRM und in der Übergabe?

Ein starker Hebel ist ein monatliches „MQL → SQL Review": Beide Teams analysieren gemeinsam, welche Leads wirklich zu Kunden wurden – und warum. Das schärft die Zielausrichtung.

Integrierte Marketing- und Vertriebsteams sind kein Trend, sondern ein Muss für B2B-Unternehmen, die digital wachsen wollen. Silos gehören abgeschafft – stattdessen braucht es gemeinsame Ziele, abgestimmte Prozesse und echte Zusammenarbeit. Wer es schafft, aus zwei Abteilungen ein Team zu formen, gewinnt nicht nur mehr Leads – sondern schneller bessere Kunden.

Weiterlesen: Wie ein moderner B2B-Funnel wirklich funktioniert →

/ 05 — FAQ

Frequently Asked Questions

Spiegelt die echten Prompts aus ChatGPT, Perplexity & Google AI rund um Marketing-Sales-Alignment im B2B.

Warum sollten Marketing und Vertrieb im B2B zusammenarbeiten?

Weil die Customer Journey nicht linear ist und Kund:innen an jedem Touchpoint Konsistenz erwarten. Laut LinkedIn erreichen eng verzahnte Teams 36 % höhere Kundenbindung und 38 % höhere Conversion-Rates.

Wie starte ich Marketing-Sales-Alignment konkret?

Mit einer gemeinsamen Lead-Definition (Was ist qualifiziert? Wann übernimmt der Vertrieb?), gemeinsamen KPIs und geteilten Systemen wie einem CRM und shared Dashboards.

Welche Formate stärken die Zusammenarbeit?

Gemeinsame Weeklys, Retrospektiven und ein monatliches „MQL → SQL Review", in dem beide Teams analysieren, welche Leads wirklich zu Kunden wurden – und warum.

/ 06 — Für wen

Gebaut für Unternehmen, deren Angebot Erklärung braucht.

IT- & Software-Dienstleister

Mit erklärungsbedürftigen Leistungen und wenigen, wertvollen Kunden.

Produzierende Industrie & Maschinenbau

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Startups & Scale-ups

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// das Team hinter Lilox

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