Plugins von Drittanbietern
7.633 Schwachstellen.
White Paper V3 · Für Entscheider und Compliance
„WordPress wird ständig gehackt." Sagt wer?
Von 7.966 Schwachstellen, die 2024 im WordPress-Ökosystem gefunden wurden, entfielen 96 % auf Plugins von Drittanbietern und sieben auf den Core selbst. Keine davon mit breiter Bedrohungswirkung. Dieses Whitepaper liefert die belegten Zahlen, den Härtungsrahmen und den fairen Vergleich mit Custom-Code für euer nächstes Security-Review.
/ 01 · Warum es dieses Whitepaper gibt
Die Sicherheitsfrage kommt selten mit Daten. Sie kommt als Bauchgefühl, meistens aus der IT oder von einem Compliance-Verantwortlichen, und blockiert trotzdem die Entscheidung. Dieses Whitepaper ist die Antwort darauf, in einer Form, die ihr intern weiterreichen könnt.
Der Einwand ist verständlich. Er verwechselt aber Angriffsvolumen mit Codequalität. Wer die Zahlen kennt, verlagert das Gespräch dorthin, wo es hingehört: auf den Betrieb.
Angriffsvolumen wird mit Plattformschwäche verwechselt. WordPress läuft auf rund 41 % aller Websites und ist damit die größte einzelne Angriffsfläche im Web. Angreifer automatisieren gegen die größte Installationsbasis. Das ist Ökonomie, keine Codequalität.
Ungepflegte Plugins, verzögerte Updates, schwache Passwörter und billiges Shared Hosting. Alles davon ist adressierbar, und keines davon hat mit der Plattformwahl zu tun.
Was ein Security-Officer sehen will, sind Zertifikate, Prozesse und Zahlen mit Quelle. Genau das liefert das Whitepaper, damit die Freigabe nicht an fehlenden Belegen hängt.
/ 02 · Wo die Schwachstellen liegen
7.966 neue Schwachstellen wurden 2024 im WordPress-Ökosystem gefunden. Die Verteilung ist der wichtigste Datenpunkt für jeden skeptischen Prüfer.
7.633 Schwachstellen.
326 Schwachstellen.
Unter 0,1 %, keine mit breiter Wirkung.
2025 fand das Core-Team ganze zwei Core-Schwachstellen. Der schlechte Ruf entsteht durch Betrieb, nicht durch die Plattform. Zur Einordnung: Von den 7.966 Schwachstellen aus 2024 bewertete Patchstack 69,6 % als niedrig-prioritär. Rohzahlen überzeichnen das reale Risiko. Quelle: Patchstack, State of WordPress Security 2025, Daten aus 2024.
aller Websites weltweit laufen auf WordPress, knapp 59 % Marktanteil unter allen CMS. Mehr als alle anderen Systeme zusammen.
W3Techs, Juli 2026der „Basic Web Application Attacks" nutzen gestohlene Zugangsdaten. Der Login ist der Vektor, nicht der Code.
Verizon DBIRder kompromittierten CMS-Seiten liefen zum Infektionszeitpunkt auf veralteter Software. WordPress ist dank Auto-Updates seltener veraltet als andere CMS.
Sucuri 2023Passwort-Angriffe blockierte Wordfence allein im Jahr 2024, dazu über 1,1 Mrd. SQL-Injection-Versuche.
Wordfence Annual Report 2024/ 03 · Euer Ergebnis
Kein Plädoyer für eine Plattform. Sechs Ergebnisse, mit denen ihr die Sicherheitsfrage sachlich schließt.
Jeder Wert steht mit Quelle und Erhebungsjahr da. Damit haltet ihr im Meeting keine Meinung dagegen, sondern einen Datensatz.
Defense in Depth von Managed Hosting bis Monitoring. Formuliert so, dass ein Compliance-Verantwortlicher ihn abnehmen kann.
Beide Seiten ehrlich gegenübergestellt, inklusive der echten Vorteile handgecodeter Seiten. Genau das macht das Argument glaubwürdig.
ISO 27001, SOC 2 Type II, AVV, EU-Rechenzentren und die zwei Ebenen der DSGVO-Konformität. Genau die Nachweise, die Vendor-Reviews verkürzen.
Fundament vor dem Launch, Zugang und Resilienz in Woche eins, danach laufende Governance. Mit klaren Schwellenwerten, ab wann ein Plugin ersetzt wird.
Ein eigener Abschnitt weist aus, welche Quellen von Sicherheitsanbietern stammen und wo neutrale Quellen wie Verizon, OWASP und W3Techs herangezogen wurden.
Kostenlos, sofort im Postfach, ohne Verkaufsgespräch. Ihr braucht nur Name und E-Mail.
/ 04 · Die Angriffsvektoren
Wer die Vektoren kennt, kann sie gezielt schließen. Fast alle sind durch Betrieb und Konfiguration adressierbar, nicht durch einen Plattformwechsel.
Cross-Site-Scripting
Broken Access Control
Cross-Site Request Forgery
SQL-Injection und sonstige Injection
Übrige: Auth, Upload, Disclosure
Verteilung der 2024 offengelegten WordPress-Schwachstellen nach Typ. Quelle: Patchstack 2025
So lange dauert es im Mittel von der Veröffentlichung einer Schwachstelle bis zur ersten Ausnutzung. 46 % der 2025er Lücken hatten bei Offenlegung noch gar keinen Hersteller-Patch.
Deshalb reicht die Firewall allein nicht: In den Pentests von 2026 fingen generische WAFs im Schnitt nur 12 bis 26 % der WordPress-spezifischen Exploits ab. WordPress-bewusstes Virtual Patching gehört dazu. Quelle: Patchstack 2026.
/ 05 · Defense in Depth
Ein mehrschichtiger Härtungsrahmen, den ein Compliance-Verantwortlicher akzeptieren kann. Der wichtigste Hebel steht bewusst an erster Stelle.
Isolierte Container statt Shared-Hosting-Nachbarschaft, Google-Cloud-Infrastruktur, zwei Hardware-Firewalls, automatische tägliche Backups und Uptime-Monitoring alle zwei bis drei Minuten.
Auto-Updates für Core, Themes und Plugins, minimale Plugin-Anzahl, ausschließlich gewartete Plugins, Major-Updates zuerst auf Staging.
WordPress-bewusst über Patchstack oder Wordfence, ergänzt um Cloudflare-DDoS-Schutz. Eine generische Firewall allein reicht nachweislich nicht.
Zwei-Faktor für alle Konten mit Schreibrechten, starke Passwörter oder Passkeys, begrenzte Login-Versuche, kein Default-Benutzer „admin".
Täglich automatisiert, getrennt gespeichert und mit getesteter Wiederherstellung. Ein Backup ohne geprüften Rückweg ist kein Backup.
Niedrigstmögliche Rolle je Nutzer, HTTPS erzwungen mit HSTS, gehärtete Konfiguration oberhalb des Web-Roots, Security-Header wie CSP und X-Frame-Options.
Server-seitiges Scanning, abonnierte Vulnerability-Intelligence, hochpriorisierte Lücken in Stunden statt Wochen geschlossen.
/ 06 · Custom-Code im Vergleich
Ehrlich statt defensiv. Handgecodete Seiten haben echte Vorteile. Automatisch sicherer sind sie deshalb nicht.
Sicherheit wird weit stärker davon bestimmt, wie eine Seite gebaut, gehostet und gewartet wird, als davon, ob sie WordPress oder handgecodet ist. Eine gut gewartete WordPress-Seite auf Managed Hosting ist sicherer als eine schlecht gewartete Custom-Seite ohne Patch-Prozess. Und umgekehrt. Die Plattformwahl ist der Betriebsdisziplin nachgeordnet.
/ 07 · Compliance und Governance
Weil der Einwand meistens von einem Compliance-Verantwortlichen kommt, ist dieser Teil entscheidend: WordPress lässt sich DSGVO-konform und nach Enterprise-Standards betreiben.
plus 27017 und 27018 für Cloud und personenbezogene Daten
fortlaufend überwacht, nicht als Stichtagsprüfung
EU-Rechenzentren, Auftragsverarbeitungsvertrag im Dashboard
Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, EU-Datenstandort und Zertifizierungen. Der Host handelt als Auftragsverarbeiter, der AVV nach Art. 28 DSGVO gehört dazu.
Consent-Banner, Cookie- und Skript-Blocking, Datenschutzerklärung und ein dokumentierter Prozess für Betroffenenrechte. Dazu Google Fonts lokal einbinden, siehe LG München, Az. 3 O 17493/20.
LILOX baut WordPress-Websites auf Managed Hosting mit genau dem Härtungs- und Compliance-Rahmen, den dieses Whitepaper beschreibt.
/ 08 · Handlungsempfehlung
Was vor dem Launch stehen muss, was in Woche eins folgt und was danach dauerhaft läuft.
Managed Hosting mit prüfbaren Zertifizierungen, EU-Rechenzentrum, AVV abgeschlossen. Automatische Core- und Sicherheits-Updates. Nur seriöse, gewartete Plugins, alles Ungenutzte entfernt. HTTPS überall, wp-config gehärtet.
Zwei-Faktor für alle Admin- und Redakteurs-Konten, Least-Privilege-Rollen, begrenzte Login-Versuche. Tägliche Backups mit getestetem Restore bestätigen. WAF plus WordPress-bewusstes Virtual Patching und DDoS-Schutz aktivieren.
Vulnerability-Intelligence abonnieren, hochpriorisierte Lücken in Stunden patchen. Server-seitiges Malware-Monitoring, quartalsweise Plugin- und Nutzer-Audits. Lokale Google Fonts, consent-gesteuerte Drittskripte, AVVs aktuell halten.
Schwellenwerte
| Auslöser | Konsequenz |
|---|---|
| Plugin seit zwölf Monaten ohne Update oder mit ungepatchter High-Lücke | Sofort ersetzen oder Virtual Patching anwenden |
| Verarbeitung besonderer personenbezogener Daten oder Zahlungsdaten | PCI-DSS-Kontrollen, stündliche Backups, erweitertes Monitoring |
| Wartungsdisziplin im eigenen Haus nicht garantierbar | Managed Hosting und Wartungs-Retainer bevorzugen. Betriebsdisziplin entscheidet, nicht Plattform |
/ 09 · Der Inhalt
Aufgebaut für Leute, die das Ergebnis intern vertreten müssen. 11 Seiten, deutschsprachig, mit fünf Abbildungen und offengelegter Quellenlage.
Die Kernaussage in drei Sätzen, für das Meeting formuliert.
Die Verteilung der Schwachstellen auf Plugins, Themes und Core, plus die tatsächlichen Ursachen für Kompromittierungen.
Welche Lücken real ausgenutzt werden und wie schnell nach der Offenlegung.
Sieben Schutzschichten plus die konkreten Handgriffe zu Updates, Authentifizierung und Konfiguration.
Zertifikate, die zwei Ebenen der DSGVO-Konformität und was ein Security-Officer sehen will.
Beide Seiten ehrlich gegenübergestellt, mit der Kernaussage zur Betriebsdisziplin.
Vor dem Launch, erste Woche, laufender Betrieb. Mit drei Schwellenwert-Regeln.
Einordnung der Datenlage, offengelegte Interessenlage der Anbieterquellen und die vollständige Quellenauswahl.
/ 10 · Passt das zu euch?
Gedacht für Entscheider sowie Security-, IT- und Compliance-Verantwortliche, die eine Plattformentscheidung begründen oder freigeben müssen.
/ 11 · Wer dahintersteht
Wenn eure IT oder euer externer Security-Officer Rückfragen zum Whitepaper hat, beantworten wir sie direkt.

15 Jahre digitales Marketing, davon rund zehn ausschließlich im B2B. Sie hat auf beiden Seiten gesessen: als Auftraggeberin, die Agenturbudgets rechtfertigen musste, und als Verantwortliche, die am Quartalsende Pipeline liefern sollte.

Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur mit internationalem MBA. 15 Jahre in der Industrie als Projektleiter für Großprojekte, Head of Engineering und Werksleiter. Er kennt Abnahmeprozesse, in denen Nachweise zählen und nicht Zusagen.
Kompetent, freundlich, engagiert und redet einem nicht nach dem Mund. Beratung auf Augenhöhe, ohne bla bla und immer fokussiert.
Prof. (FH) Dr. Uwe HeilDr. Heil KG Consulting & Coaching/ 12 · Häufige Fragen
Bei professionellem Betrieb ja. Von 7.966 Schwachstellen aus 2024 lagen 96 % in Plugins, 4 % in Themes und sieben im Core. Entscheidend sind Managed Hosting, Update-Disziplin, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Monitoring.
WordPress läuft auf rund 41 % aller Websites und ist damit die größte einzelne Angriffsfläche im Web. Angreifer automatisieren gegen die größte Installationsbasis. Sucuri stellt selbst klar, dass der hohe WordPress-Anteil an bereinigten Infektionen die Popularität widerspiegelt und nichts über die Plattformsicherheit aussagt.
Nicht automatisch. Custom-Code hat eine kleinere Angriffsfläche und keine öffentliche Exploit-Datenbank, ist aber meist ungeprüft, ohne Community-Review, ohne automatische Sicherheits-Patches und trägt ein Personenrisiko.
Ja, auf zwei Ebenen. Die Infrastruktur braucht Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, EU-Datenstandort und einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Die Anwendung braucht Consent-Management, Skript-Blocking, Datenschutzerklärung und einen Prozess für Betroffenenrechte.
Nein. In den Pentests von 2026 fingen generische Firewalls im Schnitt 12 bis 26 % der WordPress-spezifischen Exploits ab. Weil die Median-Zeit bis zum ersten Exploit bei fünf Stunden liegt, gehört WordPress-bewusstes Virtual Patching dazu.
Das Whitepaper ist kostenlos. Verarbeitung nach DSGVO, Server in der EU, keine Weitergabe an Dritte. Kein Anruf ohne eure Einladung. Vom Newsletter meldet ihr euch jederzeit mit einem Klick wieder ab.
Download
11 Seiten, deutschsprachig, mit fünf Abbildungen und einem Quellenabschnitt, den ihr direkt an eure IT weitergeben könnt.
11 Seiten, fünf Abbildungen, ein Quellenabschnitt zum Weitergeben.
Die zitierten Datenquellen stammen überwiegend von Sicherheitsanbietern, die mit WordPress-Schutz Geld verdienen. Das Whitepaper weist diese Interessenlage in einem eigenen Abschnitt aus und zieht zusätzlich neutrale Quellen heran: Verizon DBIR, OWASP und W3Techs. Die Sucuri-Werte stammen aus 2023, der Patchstack-Hauptdatensatz aus 2024. Referenzen wie whitehouse.gov oder NASA sind öffentlich dokumentierte WordPress-Installationen und keine LILOX-Kunden. Das Whitepaper ist keine Rechtsberatung.
/ 13 · Nächster Schritt
Wir gehen die sieben Schutzschichten an eurer bestehenden Website durch und ihr bekommt das Ergebnis schriftlich, in einer Form, die ihr direkt ins Review geben könnt.